Agony of flies, p.9

Agony of Flies, page 9

 

Agony of Flies
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  Someone who during his entire life never said one bad word about someone else. How badly he must have dealt with himself!

  Others may have their guardian angel; he has a guardian bird.

  “Be thrifty. Do not sing in life and do not mourn in death.” (Mo-tze) Even this is Chinese. What isn’t?

  The stubborn reticence of the forehead, as if the history of all mankind slept behind it.

  A color which destroys a man.

  If he had made good use of his time, he never would have amounted to anything.

  Chinese history is brimming with fat rebels.

  Whenever he is assaulted by adjectives, he becomes ridiculous. They contain his emotions.

  How despicable is a person who no longer fears anything! The central dilemma of any utopia. How ineffably narrow the path running between too much fear and too little!

  The power of discovery bestows upon him his fullest sense of self. What struggle is for others, the experience of discovery is for him. Though it is possible that he is really inventing what he believes he has discovered and, being a man of our time, is merely claiming the illusion of discovery.

  Have read the history of Napoleon’s campaign in Russia in Chateaubriand’s Mémoires d’Outre-tombe.

  A feeling of embarrassment. Chateaubriand was not there in person. It is as if he were claiming the victims for himself.

  The misfortune of ethics: because it knows everything better, it learns nothing.

  Whenever he is in great despair, he need only comfort someone else—and all of a sudden feels comforted himself.

  To read while the clock is audibly ticking: responsible reading. To read while all clocks have stopped: happy reading.

  “Erarityarityake”—an archaic poetic expression in the Arunta language meaning “full of desire for something that has been lost.”

  He most distrusts those prophecies which have been fulfilled.

  This irksome compulsion to see in all myths one and the same: nothing seems more senseless, nothing revolts me more. For it is precisely the variety—and that alone!—among the myths which constitutes our rapidly dwindling wealth and our remaining hope.

  You have so much against great men. — Do you like the little ones better? — Some.

  I would like to grow old enough so that the thought of everything I failed to experience would no longer torment me.

  “The Ewe people of Togo keep long-tailed monkeys as pets which are so tame and teachable that they are used as salespersons; the Ewes hang an empty gourd around their necks containing bundles of tobacco leaves selling for five cents each and send the monkeys, thus equipped, to market. If a buyer takes a tobacco bundle from the gourd without dropping in the appropriate coin, the monkey will follow him around until he has paid up.”

  Diedrich Westermann, The Chapel

  To withhold meaning: nothing is quite so unnatural as the constant uncovering of meanings. The merit and the true power of the myth: its meaning remains concealed.

  God’s defiance: He has to keep Man at a distance.

  VI

  Empfindlichkeit, die keinen Spott erlaubt. Rousseau als das Anti-Lukianische in der Literatur. Rousseau beißt nicht. Seine Sätze dienen nicht als Werkzeug der Zerkleinerung. Alles ist auf Verbesserung hin angelegt, aus Krankheit strebt alles nach Gesundheit. Das Gute ist nicht unbekannt, es war schon da und muß wiederhergestellt werden. Das Gute hat eine unerschütterliche Meinung von sich und mißtraut Mächtigen, die es auch verachtet. In Voltaire gerät Rousseau an das Lukianische, das im französischen Wesen des 18. Jahrhunderts zu einer Art von absoluter Macht gelangt ist. Nach Rousseau wird – sobald die anderen erkennen, daß das Gute seine höchste und selbstverständliche Instanz ist – unaufhörlich geschnappt, er ist – daran ist nicht zu zweifeln – von einer Meute von Feinden umringt, und sein Verfolgungsgefühl ist berechtigt. Daß er nicht immer genau erkennt, von wem der letzte Feindschaftsakt ausgeht, ist nicht zu verwundern. Es sind ihrer zu viele, sie folgen sich zu rasch, instinktiv tut er das Richtige, um sich seiner Paranoia zu erwehren: er wechselt häufig den Standort.

  In seiner Verwirrung wird der Mensch, der daran war, alles zu vernichten, wieder ergreifend.

  Vielleicht gibt er’s im letzten Augenblick auf.

  Für wie lange?

  Es gibt Sätze in der Bibel, die auf Umwegen und von jeder Frömmigkeit entbunden, zu einem wiederkehren. Einer, der in solchen Sätzen besonders erfahren war und es wußte, war Goethe.

  Er verscherzt sich alle Freunde, indem er sich des Anspruchs entkleidet.

  Laß ihn nur rauschen, er klatscht sich Beifall.

  Es ist an Tieren etwas, das ihn besänftigt, an allen nämlich, die ihn zum Verstummen reizen.

  Er horcht im Weltraum auf letzte Gedanken.

  Vernichtungs-Schwätzer, und in der Sprache, in der es das Wort ›Vernichtung‹ gibt.

  Rückkehr zu Sophokles:

  Die Mädchen von Trachis

  Jole, der eigentliche Gegenstand des Unglücks von Herakles und Dejaneira, ist stumm. Sie erscheint, sie fällt Dejaneira auf, doch sie spricht nie ein Wort. Sie schwindet ins Haus und erscheint nie wieder. Diese in Worten ausgesparte Figur ist, was mich an diesem Stück wirklich bewegt. Alles geschieht um sie. Sie hat erst keinen Namen, er wird verleugnet. Dejaneira fühlt sich von ihr angezogen; doch dann stellt sich heraus, daß ihr Name wie ihre Geschichte am Marktplatz öffentlich ausgerufen worden sind und nur von Dejaneira geheimgehalten wurden.

  Herakles liebt sie so, daß es inmitten seiner Brände zu seinem letzten Wunsch wird, Hyllos, sein Sohn, möge sie heiraten.

  Philoktetes

  Spiel der Verstellung. Entwandlung zur Wahrheit: Neoptolemos. Felseninsel, der einsame Philoktet. Seine Schmerzen. Sein Anfall. Danach der Schlaf. Sein Wert ist sein Bogen, von Herakles hinterlassen, zum Dank für den Feuertod aus ebensolchen Giftschmerzen.

  Ein frauenloses Stück. Keine Frau wird darin erwähnt. Die Feigheit des Odysseus: er flieht vor der Drohung des Bogens, den Neoptolemos hält.

  Merkwürdig einsam das Stück über Philoktet. Keine Masse nah dahinter, die Kämpfenden um Troja weit überm Meer. Es spielt alles in der Nähe der Doppelhöhle.

  Das Leiden des Philoktet über zehn Jahre hinausgezogen, immer erneuert, durch Schlaf nach jedem Anfall unterbrochen. (Im Gegensatz zum raschen, verzehrenden Schmerz des Herakles.)

  Der Starrsinn des Philoktet ist ein Starrsinn durch Schmerz.

  Die Gewöhnung an ihn, an seine Stätte, ist wirksamer als die ans Alter.

  Der Schluß, das Erscheinen des Herakles (immerhin der eigentliche Inhaber des Bogens, auf den alles ankommt), wie bei Euripides, für unsereins schwer akzeptabel, opernhafte Lösung zu aller Gunsten.

  Elektra

  Erste Erkennung am Grab, wo die jüngere Schwester Chrisothymis Haar von Orest findet. Doch glaubt ihr Elektra nicht, unter dem Eindruck des furchtbaren Berichts vom Wagenrennen, bei dem Orest verunglückt sei. Elektra ist in Verzweiflung und seines Todes gewiß, und dann ist er da und gibt sich zu erkennen: Rückkehr des Toten.

  Die Erkennungsszene ist aufs höchste gesteigert, durch die Urne mit seiner vermeintlichen Asche, die unerkannt Orest in Händen hält. Elektra will diese Asche, Orest verteidigt sie schwach, im Kampf um sie bricht sein Widerstand zusammen, und er gibt sich zu erkennen.

  Diese Erkenntnis dessen, der ›seine eigene‹ Asche in der Hand hält, ist dramatisch ein großer Einfall, doch hat er etwas Frevelhaftes: der Frevel des Dichters, der der Konsequenz seines Einfalls alles zu opfern bereit ist.

  Alle Beziehungen zum Tod enthält ›Elektra‹, sogar diese, die der Rückkehr.

  Der Zusammenstoß mit Klytämnestra ist schonungslos, von ungeheurer Kraft. Die mörderische Mutter, von einem Traum beunruhigt, will am Grab des Ermordeten opfern, es ist dasselbe Grab, an dem der Rächer, der Sohn, soeben erschienen war, um sich Kraft zur Rache zu holen.

  Ganz urtümlich das Recht auf Rache. Mord und Tod sind getrennt, verpönt das eine, das andere als Lebensinhalt des Kriegers und Helden gebilligt.

  Elektra lebt wie ein Bettelweib im Haus ihres ermordeten Vaters. Seit zehn Jahren hat sie keinen anderen Gedanken als den der Rache. In Jahren gesteigerte Affekte sind ein dramatisches Anliegen des Sophokles (der Schmerz des Philoktet, Ödipus der Blinde).

  Elektra wartet zehn Jahre auf das Heranwachsen des Bruders, den sie gerettet hat. In Angst vor seiner Rache leben Klytämnestra und Ägisth.

  Es ist der älteste Tod, ungebrochen in all seinen Traditionen, von dem dieses Drama erfüllt ist. Drum ist auch die Szene zwischen Mörderin und Rächerin unentbehrlich.

  Elektras Lähmung durch die Nachricht vom Tode ihres Bruders steht für alle Nachrichten vom Tode Nächster. Ihre Wirkung ist gesteigert durch das zehnjährige Warten auf ihn. Elektra, vernichtet, nimmt das Amt der Rache auf sich, es gibt keinen Bruder mehr, dem es zukäme.

  Die Figur der Elektra ist darum überwältigend, weil sich nichts in ihr ändert und nie etwas ändern wird.

  Dieser eine bestimmte Tod, der Mord am Vater, ist immer da, in Gefühl und Gedanken, durch nichts zu beruhigen, durch nichts abzulenken. Wenn es auch, für uns heute lästig, um Rache geht, so bleibt es doch Rache um diesen Tod, mit keinem anderen zu verwechseln. Nie wird er hingenommen, nie wird der Schmerz um ihn sich beruhigen. Die Treue zum Toten ist die eigentliche Treue, es gibt keine Treue, die sich mit dieser vergleichen läßt. Die Götter haben damit wenig, nur ›pro forma‹ zu tun. Alles spielt sich in Elektra selbst ab. Sie ist stark und unablenkbar, aber sie ist es durch diesen Tod und wäre durch nichts anderes je so geworden. Es ist ein früher Tod, und es ist ein Mord. –

  Zwischen beiden Schwestern steht die Frage der Macht. Ob der Machtlose sich ihr fügt, ob nicht. Für Elektra stellt sich diese Frage nicht, denn die Macht, der man sich zu fügen hätte, wäre eben die der Mörder.

  Elektra steht draußen, während ihre Mutter innen im Hause von Orest erschlagen wird. Es ist, als führte Elektra selbst die Schläge. Ägisth muß Orest vorangehen, an die Stätte seiner eigenen Tat an Agamemnon. An dieser selben Stätte wird er erschlagen. Dann bricht alles ab, mit drei Zeilen, einem einzigen Satz.

  (1986)

  Ödipus auf Kolonos

  Es bewegt mich mehr als jedes der anderen Dramen, vielleicht weil Ödipus sein Grab selbst bestimmt. Der Fluch am Sohn Polyneikes. Das zärtliche Gespräch zwischen Antigone und dem Bruder, nachdem dieser vom Vater verflucht ist.

  Es wäre in allen griechischen Dramen die Stelle des Grabes zu bestimmen.

  Im Ödipus auf Kolonos ist es segenstiftend, aber nicht genau bezeichnet. Zeuge des Todes und Grabes ist Theseus allein.

  Der Schutz, den er gewährt, ist wie der eines Gottes. Dieser zweite Ödipus ist im Augenblick des Untergangs von Athen geschrieben, eine Verherrlichung der Stadt in ihrer schwersten Zeit, von Sophokles, der die Jahre ihres Glanzes gekannt hat, der mit Perikles befreundet war und mit ihm zusammen gekämpft hat.

  Unter dem Eindruck der Pest entstand der erste Ödipus, unter der Drohung des Untergangs der zweite.

  Im ›Kolonos‹ hat Ödipus Begegnungen mit Fremden oder Feinden. Theseus der Einzige ist ihm gut gesinnt und mächtig wie ein Gott. Die anderen kommen ihn holen, um sich seiner Leiche und seines Grabes zu versichern. Er reißt Kreon die falsche Maske vom Gesicht und verflucht seinen Sohn Polyneikes. Dieser weiß nun, nach dem Fluch des Vaters, daß der Kampf, in den er auszieht, verloren ist. Er zieht wissend, trotz der flehentlichen Bitte seiner Schwester Antigone, in den verlorenen Krieg. Er kann nicht zurück, es ist die Erfahrung vieler Athener in ihrem Krieg, die ihn doch weiter kämpften.

  Die griechische Tragödie, die keine Ablenkung erlaubt. Der Tod – des einzelnen – hat noch sein volles Gewicht. Mord, Selbstmord, Begräbnis und Grabstätte, es ist alles exemplarisch da, nackt und unverschönt; auch die Klage (bei uns kastriert); auch der Schmerz der Schuldigen.

  Wahrhaftig verändert hat sich in unserer Zeit die Mitwelt des Todes. Seine Massenhaftigkeit ist nicht mehr die Ausnahme, alles mündet in sie. In der Beschleunigung zu ihr hin verliert der Einzeltod an Gewicht. So viel mehr Menschen – sollen sie noch einzeln sterben? Wenn sie es nicht mehr dürfen, wird der Punkt erreicht sein, von dem es keine Rückkehr mehr gibt.

  Er braucht chinesische Unsterbliche, zur Korrektur der unseren.

  Was beim Volke Shakespeares heute als ›gloom‹ gilt.

  Er nahm kein Buch zu sich, ohne es auf die Stirn zu küssen.

  Arthur Waley: Der Hochmut des englischen Kastensystems war zum Hochmut seiner Gelehrsamkeit geworden. Er gab vor, diese für selbstverständlich zu halten, als wäre sie etwas Angeborenes. Leute, mit denen er umging, sollten ihn verstehen, selbst das Entlegenste teilte er ihnen ohne Vorbereitung mit. Plötzlich war es gesagt. Doch dann verstummte er und verharrte in seinem beleidigenden Schweigen. Was hatte er einem nicht zugetraut! Und wie war man plötzlich Luft für ihn! Aller Hochmut, unter dem er gelitten hatte, wurde von ihm so auf unschuldige Weise abgegolten. Er gehörte nicht wirklich zur Bloomsbury Group, obwohl er mitten unter den ihr Angehörigen wohnte. Aufgenommen wurde er von den Sitwells, die man als eine plakative Essenz des Englischen bezeichnen könnte. Diese nannte er, besonders oft aber Edith Sitwell, es war beinahe so, wie man höher gestellte Mitglieder seiner eigenen Familie nennt. Diese gewährten ihm auch die Bewunderung, die er verdiente.

  Von eigenen Urteilen war er erfüllt und äußerte sie schneidend, unerträglich wäre es ihm gewesen, dasselbe wie andere zu denken. Die Weltliteratur, nicht nur die des Ostens, war ihm in einem Maße vertraut wie niemand sonst, den ich in England kannte. Durch ihn ist vieles aus China und Japan in sie eingegangen, und was vor ihm für den Westen nur dem Namen nach bestand, ist heute für jeden zugänglich.

  Er ist 77 Jahre alt geworden und war nie in China.

  Ein Garten, welch ein Garten, den man nie an der gleichen Stelle betritt!

  Im Alter kommentiert man die großen Bücher. Es sind dieselben, die man jung in Stücke zu reißen suchte. Da es nicht gelang, versuchte man’s wieder. Man ließ sie liegen. Man vergaß sie. Nun sind sie wieder da. Durch die Jahre des Vergessens hat man sie sich verdient. Man betrachtet ihre Herrlichkeiten. Man spricht zu ihnen. Jetzt, denkt man, müßte man ein neues Leben beginnen, um ein einziges von ihnen zu verstehen.

  Ein Geist, der an seinem Vergessenen von Zeit zu Zeit wieder aufblüht.

  Dauerblütler wie Schopenhauer: bei ihnen war nichts vergessen.

  Wäre Timon nicht reich gewesen – was wäre Timon?

  Er wäre nichts, wenn er es noch wäre.

  »Es zeigt von schwachem Verstand, wenn ein Mann viele Freunde hat.«

  Darani

  »Der Gerechte verändert sich vierzigmal am Tage, aber der Heuchler verbleibt vierzig Jahre lang in demselben Zustand.«

  Dummkopf beim Rennen. Wie schön sind Beine allein.

  Menschen, die an der Sonne schlecht und gehässig werden.

  Menschen, denen Kälte und Finsternis gut tun.

  Er spricht nur zu Nützlichkeiten.

  Wieviele hat Nietzsche mit Lust auf Gefahren erfüllt! Dann waren die Gefahren da, und sie gingen kläglich unter.

  Vielleicht die reinste Genugtuung meines Lebens: Musils Geltung.

  Einer, den Namen schmerzen, nicht nur die der Zeitgenossen.

  Die Verachtung für einen, der nichts will, oder nicht will, was alle unaufhörlich wollen.

  »Nobody running at full speed has either a head or a heart.«

  Yeats

  »Das Leben ist nichts Wichtiges. Alle deine Sklaven leben, alle Tiere.«

  Seneca, erbärmlich!

  Unter früheren Daten eintragen, als ließe sich das Vergangene beeinflussen.

  Er nimmt nichts zurück. Sein Stolz auf dieses Nichts.

  VI

  A sensitivity intolerant of all derision. Rousseau, the anti-Lucian, the anti-satirical principle in literature: Rousseau does not bite. His sentences do not serve as tools for belittlement. Everything is directed toward improvement; from affliction, everything strives toward health. Goodness is not unknown, it has been here before and merely needs to be reestablished. Goodness has an unshakably high opinion of itself and distrusts the powerful, whom it also despises. In Voltaire, Rousseau encountered the principles of Lucian which had come to dominate the thinking of eighteenth-century France. As soon as Rousseau’s contemporaries realized that he considered goodness the highest authority—and a self-evident one—they started snarling at him, and there can be no doubt that he was surrounded by a pack of enemies, so that his feeling of persecution was indeed justified. It is not surprising that he occasionally failed to recognize exactly who was responsible for the latest act of animosity. He had too many enemies, they followed one another in too rapid succession, and so to ward off his paranoia, he instinctively did the right thing: he frequently changed his position.

  On the verge of destroying everything, Man, in his very confusion, becomes touching once more.

  Perhaps he’ll give it up at the last moment.

  But for how long?

  There are sentences in the Bible which, stripped of all piousness, come back to us in roundabout ways. Goethe was particularly well versed in such sentences—and he knew it, too.

  He forfeits all his friends by divesting himself of any claims on them.

  Let him go on roaring—he is merely applauding himself.

  There is something in animals which soothes him, at least in the ones that leave him speechless with awe.

  He hearkens in cosmic space to ultimate thoughts.

  People who babble about annihilation, and in a language which contains the word “annihilation.”

  Back to Sophocles.

  The Maids of Trachis

  Iole, the true focus of the tragedy of Herakles and Deianeira, is mute. She appears, she draws the attention of Deianeira, but she never utters a single word. She disappears into the house and never again reemerges. It is this figure, bereft of words, which truly moves me in this play. Everything revolves around her. At first, she has no name; her name is denied her. Deianeira feels attracted to her: but then it turns out that Iole’s name and story had already been proclaimed in the marketplace; only Deianeira was not in on the secret.

 

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